Die Gründerjahre




                                                                                                     
Es waren Christian Goldkuhle, Michael Lambertz, Hermann Scheulen, Werner Zenz, Stefan Kothen und Theo Ruiter, die sich 1983 im Keller des Hauses Kreuzstr. 39, bei Familie Scheulen, zusammen- gefunden hatten, um über die Gründung eines Schützenzuges nachzudenken. Es konnte ja noch keiner ahnen, dass dieser Zug bis heute Bestand haben würde. Hat er aber, .... allen Unkenrufen zum Trotz.Da saßen wir nun mit 6 Mann im Keller und zerbrachen uns den Kopf, wie wir das ganze anstellen  könnten.  Werner Zenz kam dann auf die

Idee, dass es doch sicherlich mächtig schick wäre, einen Grenadierzug aufzumachen, da diese Art von Schützen grundsätzlich mit Zylinder und Frack auftreten und uns das doch wahnsinnig gut zu Gesicht stünde.

Da wohl damals keiner eine bessere Idee hatte, beschlossen wir dies zu tun und den 3. Grenadierzug Willich zu gründen. Dies hatte ja letztendlich auch den Vorteil, dass sich niemand von uns über einen Zugnamen den Kopf zerbrechen müsse.

Einstimmig wurden damals Christian Goldkuhle zum Zugführer, Kassenwart und Schriftführer und Theo Ruiter zum Spieß gekürt. Als Zugkneipe wählten wir die Gaststätte „en de hött“.

Nach einigen Versammlungen in dieser Lokalität kamen wir recht schnell zu der Einsicht, dass die Idee mit dem Grenadierzug voreilig gewesen sei. Schließlich waren wir damals (und der ein oder andere von uns auch noch heute) „junge wilde Kerle“, und keiner von uns hatte Lust beim Schützenfest in vorderster Reihe zu stehen. Dies hätte, je nach Parade, bis zu 2 Stunden stramm stehen bedeutet, was niemand von uns wollte.
Die Aussicht, vorne jeden Fehler direkt vom Platzmajor angekreidet zu bekommen und nicht zwischendurch mal ein durstlöschendes Bierchen zu kippen, schien uns nicht gerade als das, was wir vom Schützenfest (die Betonung liegt auf Fest) verstanden haben und heute noch verstehen.

Also, was tun? Wir entschlossen uns letztlich dafür aus unserem Grenadierzug einen Jägerzug zu machen.

Diese Entscheidung führte jedoch zu einem weiteren Problem, dem der Namensfindung!



Der Zugname


Noch keine 20 Jahre alt waren wir damals, .....Mensch, ......wo ist denn nur die Zeit geblieben? Was waren wir damals doch fesche Burschen. Als nun die Entscheidung anstand, wie wir uns denn als Jägerzug so nennen könnten, kam Werner Zenz auf folgende Idee:

„Wir sind doch alle so nette und süße Jungs, da könnte man namensmäßig doch was draus machen, ....oder?“

Als alter Willicher, sprich dem Willicher Platt mächtig, sagte er dann die drei magischen Worte:


„de soete jonges“.

Ja, .....so in etwa war das vor 27 Jahren mit unserem Namen.




Wann ist man(n) ein "soete jong"?

Im Laufe der Jahre haben sich bei uns die verschiedensten Techniken entwickelt, um ein 100%ig waschechter "soete jong" zu werden. Zunächst einmal muss sich jeder Bewerber auf einer Zugversammlung der Truppe gegenüber vorstellen.

Ist dies getan, wird unter Ausschluss des Bewerbers (dieser darf kurzfristig an die Theke gehen) eine Abstimmung in die Wege geleitet. Durchsteht der Kandidat diese Prozedur, sollte er zurück an den Tisch kommen, ...jedoch nicht ohne ein volles Tablett alkoholischer Getränke. Egal, ob er "bestanden" hat oder nicht. Nachdem dann alle Ihren Durst gelöscht haben, teilen wir ihm unsere Entscheidung mit. Hier ist der Zugführer gefragt!

Sollte es zu einem negativen Entscheid gekommen sein, wird es ihm diplomatisch mitgeteilt, und er muss die Versammlung verlassen. Bei einer positiven Abstimmung wird der "Neue" für 3 Monate zur Probe aufgenommen. Übersteht er die Zeit, wird auf der dritten Versammlung, nach dem Beginn der Probezeit, endgültig über die Aufnahme abgestimmt. Hier wiederholt sich die vorangegangene Szene (Theke/Abstimmung/Tablett/Bekanntgabe der Entscheidung).

Manch einer scheiterte bereits bei der Aufnahme zur Probe, einige schon während der Probezeit und der ein oder andere nach der zweiten, entscheidenden Abstimmung. Die jedoch, die es letztendlich geschafft haben beide Durchgänge zu bestehen, dachten bereits: "Jetzt bin ich durch!".

Falsch gedacht!

Ein richtiger, 100%ig waschechter "soete jong" muss dann auf dieser Versammlung noch eine Prozedur über sich ergehen lassen:

Die Taufe

Wie so etwas aussieht (hier am Beispiel unseres Schützenkameraden Ralf Wienes aus dem Jahr 2002) zeigen die nachfolgenden, aufschlussreichen Bilder!

                                          
Der jeweils aktuelle Zugkönig nimmt Maß!           Noch lächelt der Delinquent, doch das ist...      ...schnell vorbei, wenn der Sekt so richtig

                                                                          

                       
       kräftig die Rübe herunterperlt!                                        Kurz schütteln und.....                                  ...fertig ist der "soete jong"!        

                                    


Oder so...
(hier am Beispiel unseres Schützenkameraden Matthias Klaßes aus dem Jahr 2010)


 
Der Spieß übergibt dem 1. Minister (der aktuelle Zugkönig war nicht anwesend) die Flasche Sekt, damit der "Neue" getauft werden kann!
 Noch im Glauben, er könne sich ein kleines "Sektchen" auf seinen Einstand trinken, reibt er sich schon kräftig die Hände! 
 Es könnte allerdings auch daran liegen, dass ihm kalt ist (Minusgrade) :-))






Wie jetzt?!? Der 1. Minister verzichtet auf die Taufe und lässt die Flasche an den "vermeintlich besten Freund" von Matthias (Mathes) Klaßes weiterreichen.


Nein, denkt sich Mathes, ausgerechnet der Stefan Heines. Wer ihn kennt: Er kennt keine Gnade :-))


So, ....erst mal schön zurecht legen, ...sonst macht's ja keinen Spaß!






Noch mal schön die restlichen Haare beiseite schieben, damit die Haut auch was davon hat.



Den Nackengriff zum "Nichtweglaufen" hat er auch schon vorher geübt, ...


...und dann kann das kühle Naß aus der Sektflasche auch schon über Kopf und Nacken fließen.






Jetzt noch die letzten Tropfen aus der Flasche quetschen, ...wir sind ja schließlich nicht zum Spaß hier :-))



Nein Stefan, ...nicht auch noch die Flasche auf den Kopf hauen, auch wenn Dein Gesichtsausdruck sagt: "Bitte, ...laßt mich!"


Na, ....Mathes, ....kalt?



     Wie man sieht, kalt und naß!
     Aber, ..ein "soete jong"!


                                         So wird man ein vollwertiges Mitglied!

 




Aktion Jennifer


           
Auch dieses Kapitel unserer Zuggeschichte darf selbstverständlich nicht vergessen werden.

So schrieben wir das Jahr 1998, als sich bei der Familie Mühlenberg in Willich ein schrecklicher Unfall ereignete. Zu Besuch bei ihrer Verwandtschaft, spielte die kleine Jennifer im Kinderzimmer. Dort stand eine ausgehangene Türe mit einer großen Glasfläche in der Mitte, angelehnt an der Wand. Jennifer war damals sehr neugierig und versuchte zwischen Türe und Wand hindurch zu kommen, als diese plötzlich wegrutschte und mit der Glasscheibe voran auf Jennifers Kopf zu Bruch ging.
Dabei durchschnitten teile der Glasfläche Jennifers Halsschlagader. Durch den massiven Blutverlust wurde das Kind sehr schnell ohnmächtig und das kleine Herz hörte auf zu schlagen. Ca. 45 Minuten nach dem Unfall holte ein telefonisch alarmiertes Rettungsteam die kleine Jennifer wieder ins Leben zurück.


Durch die lange Leblosigkeit wurde das Gehirn leider nicht genügend mit Sauerstoff versorgt, und das Kind erlitt eine geistige und körperliche Beeinträchtigung. In Ihrem Leid versuchten die Eltern, Elke und Jürgen Mühlenberg, alles Erdenkliche, um Ihrem Kind aus dieser Situation herauszuhelfen.

Als letzten verbliebenen Strohhalm kamen sie über eine Fernsehberichterstattung auf das wundersame Verhalten von geistig und körperlich behinderten Kindern, nachdem sie mit Delfinen geschwommen waren. Diese Tiere haben, wie auch immer, eine heilende Wirkung und sind schon sehr häufig dabei erfolgreich gewesen.

Nachdem sie sich erkundigt hatten, was solch ein Aufenthalt in Florida/USA, wo es eine „Dolphin Aid“ – Station gab, kostet, wurde der Gedanke daran jedoch wieder verworfen. Selbstverständlich erzählten sie auch in ihrem Bekanntenkreis (zu dem unser Zug auch gehört) darüber, mit Jennifer nach Florida/USA zu fliegen, um sie mit Delfinen schwimmen zu lassen.



Jürgen Mühlenberg ist seit langem ein guter Freund des Zuges. Man müsste schon lange Überlegen,
um einen Schützenfestsamstag zu finden, an dem er nicht zumindest mal auf ein, zwei Bierchen in
unserer Zugkneipe, vor der Parade, vorbeigekommen ist. Da rechnen wir auch in diesem Jahr wieder
ganz fest mit Dir, ....lieber Jürgen ;-)



Susanne Lambertz, die damalige Frau unseres Kameraden Michael Lambertz, war es letztendlich, die den Stein ins Rollen brachte. Sie war es, die unseren Zug dazu mobilisierte, eine Sammelaktion ins Leben zu rufen um die Mühlenbergs doch noch nach Amerika zu bringen.

So gründete der Jägerzug „de soete jonges“ im Jahr 1999 den eingetragenen Verein "Förderverein Aktion Jennifer Kreisverband Krefeld-Viersen e.V."

Niemand von uns hätte damals an diesen grandiosen Erfolg, der sich einstellte, geglaubt. Drei Monate vor Schützenfest versammelten sich 8 von uns bei Christian Goldkuhle in der Kellerbar und der Verein wurde gegründet. Wir besorgten uns Sammeldosen, um diese in Willichs Geschäften zu verteilen. Wöchentlich wurden diese Dosen geleert. Bis Schützenfest hatten wir immerhin bereits knapp 10.000,- DM gesammelt.

Doch dem nicht genug. Auf dem kommenden Schützenfest, im Juli 1999, wollten wir es wissen. Wie gut drauf sind die Willicher, wenn es heißt, einem ihrer eigenen Bürger zu helfen.

Und wir sammelten wie wild.  So begab es sich z.B., dass wir im Zelt als kompletter Zug vor den König traten (oben auf dem Podest) und darum baten eine kurze Ansage zu machen.


                                              
Michael Lambertz sprach im Zelt zu den Willichern                                                                 Thomas Brandt übergab 1.000,- DM an Christian
und sorgte damit für eine enorme Aufmerksamkeit                                                                Goldkuhle für die "Gute Sache"

                           

            
Wolfgang Kolb, Zugführer der "Hunderter", übergab einen Scheck                   Der Schützenzug "Emmer jrad uet", mit Stefan Greins und
an Christian Goldkuhle. Franz Auling konnte nur noch fassungslos                      Markus Michiels, übergaben ebenfalls einen Scheck an
staunen!                                                                                                                 Michael Lambertz und Christian Goldkuhle.

                                                                                  
Ein kleines Mädchen, vielleicht 9 Jahre alt, kam zu uns auf die Tribüne und gab uns Ihre 20,- DM Kirmesgeld, damit Jennifer geholfen wird. Solche ergreifenden Momente wurden dann auch von den Anwesenden im Zelt frenetisch gefeiert und der Applaus ebbte einfach nicht mehr ab.





Richter bei den Gerichten verdonnerten Ihre Angeklagten dazu unserem Verein eine Spende zu leisten. Straßenvereine spendeten Ihre Einnahmen von Weihnachtsmärkten. Geschäfte und die ortsansässigen Banken spendeten ebenfalls. Firmen und deren Angehörige spendeten wie wild Geld. Ein Fußballturnier als Abschluss der Sammelaktion, durchgeführt von unserem Jägerzug, beendete die Spendenaktion dann letztendlich. Es würde Stunden dauern alle zu benennen, die uns geholfen haben, dass dies zu solch einem großen Erfolg führte.

Alles in allem kamen so fast
80.000,- DM
(heute immerhin noch knapp 40.000,- EUR)


zusammen. Die Reise nach Florida/USA war somit kein Problem mehr. Darüber hinaus war noch genug Geld da, um die kleine Jennifer auch mit anderen nützlichen Dingen zu versorgen.


     Original Spendendose
    von damals!



Im Jahr 2001 war es dann soweit. Die Ärzte gaben grünes Licht für einen Aufenthalt in Amerika und Jennifer schwamm zwei Wochen lang mit den Delfinen. Das ganze wurde im Jahr 2002 noch mal wiederholt, jedoch blieb die Familie diesmal 3 Wochen dort.

Mit dem restlichen Geld richtete sich die Familie in ihrem Haus ein sogenanntes Snoozle-Zimmer ein. Dabei handelt es sich um einen besonders ausgestatteten Raum mit einem, speziell für geistig und körperlich Behinderte, musikbeschalltem Wasserbett und anderen Einrichtungsgegenständen, die Jenny und ihrer Familie das Leben erleichtern sollen.

Bei dieser Aktion hat sich unser Zug mächtig ins Zeug gelegt, um den Mühlenbergs zu helfen. Darauf können wir alle Stolz sein.

Aus Dankbarkeit für dieses, von unserem Zug geleistete Engagement, verlieh uns allen die Familie Mühlenberg einen Sticker für unsere Uniformen, damit wir auch in Zukunft immer an diese unvergessliche Aktion erinnert werden.

Alle Zugmitglieder, die an dieser Sache beteiligt waren bekamen im Jahr 2005 Auszeichnungen.

Christian Goldkuhle und Michael Lambertz wurden mit dem Verdienstorden des ASV bedacht und alle anderen fleißigen Helfer mit der ASV-Verdienstmedaille.



Unser erstes Königsjahr

Ja, ....und dann kam das Jahr 2008!

Man, ....was waren wir alle darauf gespannt, dieses ereignisreiche Jahr endlich erreicht zu haben. Unser Zugkamerad, der Thomas Brand, wurde Schützenkönig des Willicher Schützenfestes.

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie viel Arbeit und Freizeit für solch ein Königsamt, nicht nur für den amtierenden König, sondern auch für den gesamten Schützenzug, investiert werden müssen.

Aber, ...es war, ...wie sagt man, ....einfach nur geil!!!

Alles fing damit an, dass uns der Thomas im Jahr 2007 fragte, ob wir, ...sollte er das Amt des Schützenkönigs im darauf folgenden Jahr machen, ...zu 100% hinter ihm stehen würden? Nachdem dies einstimmig pro Thomas entschieden wurde, wurden Thomas Meyer, Guido Fucken, Markus Lill und Christian Goldkuhle zum Burgbauausschuss gewählt. Somit konnten wir mit den Planungen anfangen (siehe Skizze).


Um diese Burg, vom "Architekten" Christian Goldkuhle gezeichnet, zu realisieren, so wusste unser "Burgbaumeister" Thomas Meyer, musste viel Arbeit erledigt werden. Nur wenn der ganze Zug mit anpackt und einen großen Teil seiner Freizeit in dieses Projekt investiert, konnte man es verwirklichen.

Und so geschah es, dass wir ab Februar 2008 mit dem Bau in der alten Feuerwehrwache am Kaiserplatz anfingen. Die Teilnahme war riesig. Jeder wollte dabei sein und packte fleißig mit an. Immer fest das Ziel vor den Augen, spätestens zur Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 11. Juli 2008 fertig zu sein. Hier einige Impressionen, wie der Verlauf war (mehr Bilder dazu gibt es auf unserer Galerieseite):

          

                 

            

           


           

            

           



Wie man sieht, .....Punktlandung!


Dann war da aber noch die Feuerwehrwache, die als Saal für die Königsempfänge dienen sollte und hier legten auch unsere Frauen fleißig Hand an (seht selbst):

           

           



Fertig :-)


Und dann konnte das Fest aller Feste beginnen. Wir waren bestens vorbereitet!




Zunächst holte der Thomas den Vogel runter, ...



um dann anschließend auf "Händen" getragen zu werden.



Nach einem ausgiebigen Freudentanz, ...



...überreicht unser "Ehrenpräsi", Günther Baumeister, dem Thomas sein Königssilber!



Sonntag Nachmittag, ....seine erste Parade als "frischgebackener" König, ...



...anschließend Empfang in unserer Königsresidenz.



Dann stellte sich alles auf um mit dem König ins Zelt zu gehen, ...



...damit er zusammen mit seiner Königen den ersten Walzer bestreiten konnte.



Dass Sie eine Menge Spaß dabei hatte, konnte man anschließend beobachten :-)



Danach ging es wieder zurück zur Königsresidenz, wo wir bis in die Morgenstunden hinein gefeiert haben!



Montag Morgen:
Gruppenfoto mit König und Königin, vor unserer Burg.



Dann erneut die Abnahme der Parade am Montag Nachmittag, ...



...mit anschließendem Empfang beim König, ...



...wieder zurück ins Zelt, ...



...um dort eine "Megaparty" zu feiern:



Danach ging es wieder zurück zum König und dort wurde ausgiebig bis zum frühen Morgen gefeiert!



Damit unser König auch in den nächsten Tagen wieder "auf die Füße kommt", haben wir ihm noch eine kühle Überraschung vorbereitet:




So war das in unserem Königsjahr, und wir hatten eine Menge Spaß. Zum Schluss bleibt nur noch eins zu sagen:

"Danke lieber Thomas, dass Du es unserem Zug ermöglicht hast, solch ein erlebnisreiches Schützenfest zu feiern!"








Unsere Zugkneipe
das "Qlt-Bierhaus Willich"




Das Bierhaus Qlt, ....der Name unserer aktuellen Zugkneipe. Wir sind uns nicht sicher, aber wir denken, dass wir mit unserer gewählten Lokalität einen einsamen Rekord halten.

Wir haben die Gaststätte mit den am häufigst gewechselten Kneipennamen.

Laßt uns mal überlegen.

Ganz früher hieß es mal "Maubis Treff", ...das war allerdings vor unserer Zeit als Jägerzug in dieser Pinte. Unsere erste Zugkneipe war nämlich "en de hött", bis wir Mitte der 80er-Jahre beschlossen eine neue zu suchen. Letztendlich entschieden wir uns für das damalige "Müllers Büro" unter der Leitung von Frau Müller.  Diese Ära ging allerdings auch nicht allzu lang und die Wirtin wechselte. Von "Müllers Büro" wurde die Kneipe umbenannt in "Elfi" unter der Führung der selbigen.

Nicht lange und Elfi ging mit Ihrer Kneipe in die Brauereipassage und gab Ihre Lokalität an Bettina Kamper und Theo Dümpelmann ab, die die Gaststätte umbenannten in "KaDü". Auch das war nicht von Dauer, und wir bekamen mal wieder einen neuen Wirt. Diesmal zog Michael Holzapfel mit seinem "Maubis" in unsere Zugkneipe, und nachdem die Kneipe wenige Monate geschlossen war und wir unsere Zugversammlungen in abwechselnden Etablissements stattfinden liessen, zog ein neues Pärchen als Wirtsleute in unsere liebgewonnene Gaststätte ein. Bettina und Andreas Lang eröffneten das "Treibsand". Als vorletzte Wirtsleute kamen Nicole Bors mit Ihrer Mutter Waltraud "Walli" Bors, bis dann im Jahr 2005 unser Thomas "Kremersche" Kremer das heutige Qlt-Bierhaus eröffnete.





Lassen wir mal Revue passieren:

Maubis Treff
Müllers Büro
Elfi
KaDü
Maubis
Treibsand
Tex
Qlt

Wenn man uns jetzt fragen würde, unter welcher Leitung es dem Zug am besten ergangen sei, so bleibt einzig und allein eine Antwort übrig.

Wir hatten immer unseren Spaß und alle Wirtsleute haben uns verwöhnt. Mal der eine mehr, mal der andere weniger.


Mit unserem heutigen Wirt, dem Thomas "Kremersche" Kremer allerdings, können wir uns beim besten Willen nicht beschweren. Er sorgt sich rührend um unsere Belange und verwöhnt uns auch gerne schon mal mit seinen "Nüssen".
                                                                       






      





Pressestimmen

Häufig waren wir auch im Blickpunkt der örtlichen Presse und können aus Platzgründen leider nur eine kleine Auswahl dessen zeigen, was in den letzten Jahren in diversen Zeitungen über uns veröffentlicht wurde. Wenn Ihr die Artikel in voller größe ansehen wollt, dann klickt einfach auf den entsprechenden Artikel.


  




 
  
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ohne Kommentar






   
Dennoch ließ er sich nicht davon abhalten mit seinen "soete jonges" Schützenfest zu feiern :-)  Sonderausgabe zum 112. Schützenfest anno 1997 und wir ...............mitten drin!


        
 
                                              
           
 Erster ASV-Zug mit eigener Internet- präsenz. Damals (1997) ein Unikum, heute, ....ein Muß! Unsere berühmten Kutschfahrten am Schützenfestfreitag waren immer einen Zeitungsartikel wert :-) 


          
 
Zum 105. Schützenfest 1990 kam auch der erste Trabbi nach Willich und fuhr vor unesere Zugkneipe. Völlig überrascht vom Trubel blieb er  stehen. Ein Pressefotograf ergriff die Gelegenheit und lichtetet die Szene für die Zeitung ab. 

Sportlich erfolgreich vertrat unser Zug das Willicher Schützenwesen beim jährlichen Fußballturnier der "Blauen Husaren" in Willich und gewann das Turnier im Finale gegen den Willicher Schützenzug "Keine Gnade".



Immer mal wieder war Hilfe für Kranke Menschen von Nöten und wir setzten

uns durch Publikmachung der Probleme in der öffentlichen Presse dafür ein.
Oftmals mit großem Erfolg (siehe Aktion Jennifer)

.


 

Leider nicht ganz richtig eingescannt, ...aber dennoch "fast" lesbar :-)



Unser Dank gilt der örtlichen
Presse für Ihre regelmäßige
Berichterstattung!